Category: Inhaltsstoffe

Auf gute Partnerschaft

Schon während meines Studiums der ganzheitlichen Gesundheitsberatung habe ich mich um die Aufnahme in den Fachkreis von NORSAN bemüht. Bei der norwegischen Firma NORSAN handelt es sich um den Hersteller einer großen Range an qualitativ hochwertigen Omega-3-Produkten.

Die Mitgliedschaft im Fachkreis ermöglicht mir nicht nur den Zugang zu einer umfangreichen professionellen Mediathek, sondern auch den direkten Kontakt zu einem/er persönlichen Ansprechpartner*in. Auf diese Weise kann ich einen regen Austausch pflegen und meine Kompetenz erweitern. Gleichzeitig besteht dadurch die Möglichkeit, meine Klienten bei einer Fettsäurenanalyse zu begleiten, diese auszuwerten, ggfalls Rücksprache mit meiner Kontaktperson zu halten und daraufhin die entsprechenden Produkte zu empfehlen.

Ich bin sehr froh, diesen Service zusammen mit so einen tollen Partner anbieten zu können.

Nun bin ich Fachberaterin für holistische Gesundheit!

Wie letztes Jahr angekündigt, habe ich nun mein Studium der ganzheitlichen Gesundheitsberatung um meine Berater-Kompetenz erweitert. Seit dem 20. 02. 2022 darf ich mich nun „Fachberaterin für holistischen Gesundheit“ nennen und auch dementsprechend Beratungen anbieten.

Dies werde ich langsam angehen lassen, da ich zusätzlich ganztägig beschäftigt bin. Gleichzeitig möchte ich aber natürlich die erworbene Kompetenz trainieren und weiter ausbauen.

Mein Plan sieht so aus, daß ich mich zuerst innerhalb meines Umfeldes „kümmern“ werde. Danach habe ich vor, Beratungen zum Einführungspreis anzubieten. Dies werde ich dann zur rechten Zeit kommunizieren.

Da alle Aspekte der ganzheitlichen Gesundheit/Ernährung schon lange meine anderen Tätigkeitsfelder prägen, denke ich, daß die Nennung hier auf meiner Website in jedem Fall am richtigen Fleck ist.

Ich möchte nochmal seinen riesengroßen Dank an die AKN aussprechen, die mich auf diesem Weg so phantastisch begleitet hat :-)

Bis bald,
Tilly

Hopfen und Malz verloren?

Nee, eigentlich eher nicht… sondern Hopfen geerntet :-)

Zufrieden blicke ich auf unsere Aroma-Hopfe-Ernte zurück. Besonders 3 Sorten haben uns eine tolle und humulen-reiche Ernte beschert.

Dabei handelt es sich um die Sorten Hallertauer Blanc, Willamette und Callista. Auf eikelmann.de gibts mehr Infos (sogar Aromadiagramme) dazu.

Teilweise ist die Sorte Hallertauer Blanc schon als Schlummertee zusammen mit Zitronenmelisse verarbeitet und auch käuflich zu erwerben (mittelgroße Sichtfenstertüte à 15 g /3,50).
Willamette und Callista warten aber noch auf anspruchsvolle Hobby-Brauer, die lieber mit echten Dolden als mit Pellets brauen.

Unsere Bio-Dolden können per E-Mail zu einem Preis von 100 g /17,90 bestellt werden. Das hört sich vielleicht erstmal viel an, aber da die schonend getrockneten Dolden sehr leicht sind, kommt dennoch eine“gute“ Menge zusammen.

Ich freue mich über experimentierfreudige Besteller/Brauer :-)

Tilly

Aronia-Ernte über allen Erwartungen!

Unser kleiner Bio-Acker beherbergt unter anderem 20 kleine Aronia-Bäume der Sorte Mitschurinii. Diese sind nicht ganz so herb wie die Standard-Sorten, enthalten aber genauso das volle Potential der Inhaltsstoffe. Darauf könnte ich nun hier ein langes Loblied singen, habe mich aber dazu entschieden, einfach diesen gut recherchierten Artikel zu verlinken. Besser kann ich es sowieso nicht sagen.

Nach einer quantitativ und qualitativ guten Ernte, enstehen gerade folgende Veredelungsprodukte aus den Aroniabeeren:

Schonend getrocknete Beeren, bei denen die Inhaltsstoffe natürlich noch konzentrierter und, dank Rohkosttemperatur, gänzlich vorliegen.
(150 g / 3,75)

Aroniapulver, welches die gleichen Eigenschaften wie die Beeren mit sich bringt. Dabei aber noch intensiver ist, da teilweise Trester aus der Saftherstellung mitverarbeitet wird. (In den Schalen und Stengelchen sitzen proportional mehr Inhaltsstoffe)

In getrockneter oder pulverisierter Form können die Beeren als Zusatz zum Morgenmüsli oder im Obstsalat sowie Smoothie super eingesetzt werden.

Außerdem unsere beliebten Powerballs, die ich dieses Jahr auch mit Aroniabeeren anbieten werde. (10 Kugeln im Geschenkglas / 4,75)

Und natürlich gibt es auch noch kurze Zeit frische Beeren (300 g / 3,75 €)

Gerne kann ich diese Produkte – außer den frischen Beeren – in entsprechender Menge (Warenwert über 15 €) auch per Post versenden. Bitte einfach anfragen :-)

Tilly präsentiert: Ringelbume aus biologischem Anbau und ihre Produkte

Die Ringelblume ist eine meiner Lieblingspflanzen :-) Sie verkörpert für mich Licht und Vitalität. Mit ihrer heiteren Farbe muntert sie die Stimmung auf.

Als heliotrope Pflanze folgt sie dem Lauf der Sonne. Außerdem kann man mit ihr eine Wettervorhersage machen – öffnet sie morgens ihre Blüten, wird das Wetter schön.

In der Küche ist die Ringelblume vielseitig einsetzbar. Ihre getrockneten Blütenblätter sind eine wunderschöne Dekoration für Salate oder Suppen. Sie geben einen zart-herbem, leicht pfeffrigem Geschmack zur Speise. Außerdem können sie als Lebensmittelfarbstoff und Safranersatz eingesetzt werden ;-)

Selbst aus den frischen Knospen und den kompletten Blüten lassen sich kulinarische Erlebnisse mit zusätzlichem gesundheitlichen Nutzen, dank der innewohnenden Flavonoide, zaubern.

Wenn man den Hinweisen der Volksheilkunde folgt kann man die Ringelblume auch sehr hilfreich bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden einsetzen.

So mache ich einen aromatischen, leicht bitteren Tee aus den Blüten, der blutreinigend, schweißtreibend oder auch hilfreich bei Verdauungs- und Stoffwechselproblemen ist.

Außerdem stelle ich mit den selbst angebauten, sehr harzreichen Blütenköpfen ein Öl her, welches laut Volksheilkunde zur Wundbehandlung und Hautberuhigung bei Schürfwunden, so zum Beispiel auch nach dem Epilieren eingesetzt werden kann.

Es würde mich freuen, wenn Sie über mein Calendula-Öl auch nähere Bekanntschaft mit meiner Lieblingsblume machen würden ;-) Tilly

 

PRODUKTE:
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Calendula-Öl
Pflegeöl für den Körper
Ringelblumenblüten ausgezogen in Olivenöl
Braunglasflasche à 120 ml: 5,75 €
Braunglasflasche à 50 ml: 3,45 €

Dekorative Blütenblätter
Ringelblumen-Blütenblätter
einzeln abgezupft und schonend getrocknet
Schraubglas à 3,5 g, 2,70 €

Ringelblumen-Blüten
Vollständige Blüten, schonend getrocknet
Packpapiertüte à 50 g: 5,25

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KAUFEN:

Leider sind die Produkte momentan ausverkauft.
Umso mehr freue ich mich, daß bald die neue Saison beginnt und ich mich wieder der Herstellung dieser Produkte widmen kann.

tilly@kraeuter-leben.de

Die Milchsäuregärung – Teil 1

Die ernährungsphysiologischen Vorteile der Milchsäuregärung

Alte, traditionelle Konservierungsmethoden finde ich äußerst interessant. So habe ich mir, nach einem gelungenen Versuch in einem Workshop, einen eigenen Gärtopf zu Weihnachten gewünscht. Am Wochenende war es dann endlich soweit, diesen erstmalig einzusetzen bzw. auszuprobieren :-))

Ein paar theoretische Worte vorab:
Die Milchsäuregärung ist eine der ältesten Konservierungsmethoden der Welt. Sie funktioniert absolut energiefrei. Man kann damit viele Lebensmittel haltbar und bekömmlicher machen.

[pullquote]Die Milchsäuregärung funktioniert absolut energiefrei[/pullquote]

Diese fermentierten Lebensmittel behalten ihren vollen Vitamin- und Vitalstoffgehalt , weil sie nicht erhitzt werden. Ballaststoffe und Proteine werden durch die Tätigkeit der Milchsäurebakterien kaum verändert. Zwar gibt es zu Beginn des Gärprozesses einen kurzzeitigen Stoffabbau, doch bilden sich unter Einfluss der Milchsäurebakterien bald neue Substanzen wie Acetylcholin, verschiedene Enzyme, Vitamin C sowie in geringen Mengen Vitamin B12.

Da Vitamin B12 sonst nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, ist Milchsaures vor allem für strenge Vegetarier, als einzige pflanzliche Vitamin B12-Quelle interessant.

Die bei der Gärung entstehende Milchsäure ist eine schwache organische Säure, die anders als die Gärprodukte Essig und Alkohol leicht in den menschlichen Stoffwechsel eingebaut werden kann und dort nicht säurebildend wirkt.

Somit haben milchsaurer Erzeugnisse einen sehr hohen ernährungsphysiologischen Wert. Ihre positive Wirkung auf die menschliche Darmflora ist wissenschaftlich belegt. Und außerdem sind sie lecker ;-)

Die Praxis der Milchsäuregärung – Teil 3

Man kann nicht nur Weißkraut sauer einlegen. Von den heimischen Gemüsen eignen sich vor allem auch Blumenkohl, Broccoli, Rote Bete, Karotten, Gurken, Bohnen, Zwiebeln, Wirsing, Tomaten, Kohlrabi, Rotkohl, Sellerie und Rettich. Nur Blattgemüsen und stark wasserhaltigen Pflanzen wie Radieschen sagt man schlechtere Gäreigenschaften nach.

Man sollte in jedem Fall Gemüse aus biologischem Anbau nehmen. Außer den Aspekten Ökologie und Gesundheit, wird auch vermutet, daß konventionelle, mit Pestiziden belastete Rohstoffe eher Buttersäure bilden und das Gärgut verderben.

Gewürze oder frische Kräuter kann man nach Belieben hinzu geben. Achtung gerbstoffhaltige Kräuter/Pflanzen sorgen für festere Konsistenz des Gärgutes. Manche Kräuter können eventuell auch die Gärung beeinflussen. Da hilft nur Experimentieren ;-)

Ich habe dann mal mit Rotkohl – den ich geschmacklich sehr gerne mag – angefangen. Dieser ist von der Grundkonsistenz sehr fest.

Und nun gehts los:
Den Kohl sehr fein schneiden. Zum Beispiel mit dem Schneidebrett, was man im Set mit dem Gärtopf bekommen kann. Dieses ist aber nur gut zu zweit zu handhaben. Darum habe ich, da ich den Moment alleine zuhause war, den Kohl mit einem guten Messer in feine Streifen geschnitten. Eine Lage Kohl in den gut gereinigten Topf geben. Einstampfen, damit sich die Zellen öffnen und der Kohl auch etwas weicher wird. Manche Leute geben dann direkt eine Schicht Salz dazu. Ich habe alle Lagen aufgefüllt und danach mit Salzlake (20 g pro Liter Wasser) aufgefüllt, bis das Gärgut 4 cm von der Flüssigkeit bedeckt war. Zum Kohl (4 kg) habe ich außerdem 2 Äpfel und 2 Zwiebeln gegeben. Und als kleine Starthilfe einen halben Liter Buttermilch hinzugefügt. Oberstes Gebot bei all diesen Arbeitsschritten ist die ;-)

Nach 2 Wochen Beobachtungszeit, währenddessen ich einmal Salzlake und mehrmals das Wasser im Rand des Gärtopfes nachgefüllt habe, ist es dann soweit. Ich konnte das erste Mal den Rotkohl schmecken. Mmmmh, soweit ganz lecker, aber für meinen Geschmack etwas zu hart und zu wenig Präsenz derApfel- und ZwiebelAromen. Also werde ich das nächste Mal noch etwas mehr stampfen und die beiden Zutaten verstärkt einsetzen.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Ausprobieren und nen guten Appetit ;-)

Bis zum nächsten Mal,
Tilly

Neue Pläne: Volksheilkunde an der Gundermannschule

Die ersten Sonnenstrahlen sind unterwegs und bei mir kommen direkt Frühlingsgefühle auf. Damit einher stellen sich bei mir auch Überlegungen wie, “Was kann ich als nächstes in Angriff nehmen?”, “In welchem Bereich möchte ich mich weiterbilden?”,… ein

Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, meine Ausbildung als Kräuterpädagogin um den Bereich Volksheilkunde zu erweitern. Und nun bin ich sehr froh, daß ich mich für den Herbst dieses Jahres zur Weiterbildung angemeldet habe.

Die Ausbildung verspricht Wissen über Heilkräuter, ihre sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf den Menschen einst und heute.

Ich hoffe, vieles über das Zubereiten von Salben, Cremes, Tinkturen, Ölen, Umschläge und Bädern zu lernen und mein Wissen im Bereich Erkennen, schonend Sammeln (ohne Ausbeutung der Natur) und Trocknen zu lernen.

Die Weiterbildung findet in der Kräuterakademie an der PfalzAkademie Lambrecht statt. Dort kann man auch Verpflegung und Unterkunft mitbuchen.

Ich bin sehr gespannt und freue mich schon jetzt auf ein paar lehrreiche und anregende Wochenenden :-)

Mehr Informationen zur Weiterbildung

Kontakt mit Trendfit

Kontakt mit den Machern*innen von „Trendfit“

Vor kurzem hat eine Dame von der Website „Trendfit“ mit mir Kontakt aufgenommen. Sie wollte sich gerne mit mir verlinken und so habe ich den Inhalt Ihrer Website näher begutachtet.

Besonders der Artikel über das Heilfasten hat mich begeistert. Ich finde es sehr toll, wie der Körper über das Heilfasten seine Selbstheilungskräfte aktiviert und was das alles Positives für den Menschen mit sich bringt. Aber dies können Sie genauer in dem konkreten Artikel lesen.

Für mich war besonders auch das Molkefasten von Interesse. Ich habe mich gefragt, ob man die Molke, genau wie einen grünen Smoothie, mit Wildkräutern anreichernd und somit den Körper optimal mit Vitamine, Mineralien und Ballaststoffen versorgen kann. Außerdem tragen ja auch die meisten Frühlingswildkräuter wie die Brennnessel, Löwenzahn, Giersch und viele mehr zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers bei.

In jedem Fall werde ich bald wieder eine GrüneSmoothieKur starten und warte nur noch ungeduldig auf das Hervorkommen von Scharbockskraut und Co.

Alles Gute für den Frühling,
Tilly

Juchu, endlich Sanddorn :-)

Ich habe schon viel vom Sanddorn gehört und gelesen, bin ihm aber noch nie live begegnet. Nun, da wir Urlaub in Norderney machen, ist es soweit. Einmal erkannt, ist er überall in der Dünenlandschaft sichtbar. Der dornenbewehrte Strauch mit seinen lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern beginnt gerade jetzt, Ende August, seine Früchte zu tragen. Diese werden bis zur vollen Reife zu orangefarbenen, leuchtenden Früchten.

Der Sanddorn ist DIE charakteristische Pflanze der Nordseeküste. Er liebt den sandigen, kargen Boden und verträgt die salzhaltige Luft sowie das windige Wetter. Gleichzeitig befestigt er mit seinen sternförmigen Wurzeln den Sandboden und dient so als Erosionsschutz.

Aus Sanddorn werden hier viele Produkte hergestellt, wie zum Beispiel Teemischungen, Konfitüre und Mus, Wein und Likör oder auch Öl. Roh ist er eher ungenießbar, da er sehr sauer bis herb schmeckt.

Er enthält zahlreiche Vitamine und Mineralsstoffe und übertrifft viele andere Lebendmittel dabei um Weiten. Besonders hoch ist sein Gehalt an Vitamin C, der den von Zitrusfrüchten oder Johannisbeeren stark übersteigt.

Eine weitere Besonderheit ist, daß er als eine der wenigen Fruchtarten gleichzeitig Vitamin C, Provitamin A (Karotin) und Vitamin E enthält. Diese können sich optimal ergänzen. Zusammen mit vielen anderen positiven Inhaltsstoffen, wie auch Vitamin B12,… bietet der Sanddorn eine vorbeugende und unterstützende Wirkung auf den gesamten Organismus. Er kann so z. B. In der Winterzeit das Immunsystem stärken, Erschöpfungszuständen vorbeugen und zur Rekonvaleszenz beitragen.

Wer noch mehr über den Sanddorn und seine Vorzüge erfahren möchte, sollte unter folgendem Link nachschauen:

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/sanddorn.html

http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/sanddorn

Nun mache ich mir einen schönen Tee aus dem Norderneyer Sanddorn-Stübchen und verabschiede mich bis zum nächsten Mal,

eure Tilly